Bergaster
Aster amellus

Blütezeit: August-Oktober
Standort:
sonnig
Wuchshöhe:
40cm, locker buschig, schnittgeeignet
Boden:
Nährstoffarm, trocken, durchlässig 
Blüte, Habitus: Aster amellus ist als spätsommerblühende Wildstaude ein Blütentraum. Sie blüht lange und üppig an aufrechten Stängeln in lockeren, doldigen Trauben, mit, an Margeriten erinnernden, Blütenköpfchen. Mit einer Berg-Aster erhält man im Herbst/ Spätsommer schöne Farbanreicherungen im Garten oder auf dem Balkon. Ihr Wuchs ist buschig-horstartig. Die Laubblätter sind mattgrün, breit lanzettlich, ganzrandig und manchmal leicht gezähnt. Im Schatten neigen die Körbchenblüten zum Verblassen. Die Blüten sind schnittgeeignet.

Lebensdauer
Ausdauernd, mehrjährig

Standort, Boden
Die Berg-Aster fühlt sich auch in der prallen Sonne bei Hitze und Trockenheit wohl und eignet sich bestens für Kiesbeete und gemischte Pflanzungen auf sonnigen Freiflächen an trockenen, kalkhaltigen Standorten. Auch toleriert sie Plätze im leichten Halbschatten.

Bergaster
Aster amellus

Nahrungspflanze für Schwebfliegen, Tagfalter und Nachtfalter (z.B. Astern-Mönch), Mauer- und Gewöhnliche Löcherbiene.


Biologischer Wert
Nektar und Pollen von Aster amellus werden von bis zu ca. 70 Wildbienenarten (davon 12 Spezialisten), genutzt. Sie wird von zwei Schmetterlingsarten, 15 verschiedenen Schwebfliegen und zwei Käferarten bevorzugt angeflogen. Acht verschiedene Raupen (davon zwei spezialisierte Arten) fressen an ihr. Die Samen locken Dompfaff, Distelfink und den Feldsperling an.



Bergaster
Aster amellus

Besonderheiten
Frühjahrspflanzung wird empfohlen, da es sonst zu Ausfällen kommen kann. Durch ihre raue, dichte Behaarung schützt die Pflanze sich vor zu starker Verdunstung. Der Name Aster bedeutet im Altgriechischen Stern.