Karthäuser-Nelke
Dianthus carthusianorum

Blütezeit: Juni-August

Standort: sonnig 

Wuchshöhe: 50 cm

Boden: Trockenheits-
verträglich, für durchlässige und kalkhaltige Böden

Karthäuser-Nelke
Dianthus carthusianorum

Blüte, Habitus
Mit ihren sehr schönen, leuchtenden, purpurroten Blüten hat die kompakt, büschelig wachsende Kartäuser-Nelke mit ihren reichlich aufrechten Stängel eine schöne Nah- und Fernwirkung in jedem Garten.

Lebensdauer
Eher kurzlebig, sät sich reichlich aus, ohne lästig zu werden.

Standort, Boden
Dianthus carthusianorum eignet sich für warme, trockene, kalkhaltige Standorte in Blumenwiesen Naturgartenbeeten, Steingärten und auf Trockenmauern.

 

Karthäuser-Nelke
Dianthus carthusianorum

Biologischer Wert
Besonders Wildbienen und Schmetterlinge nutzen gerne die Kartäuser-Nelke. Nektar und Pollen werden von über 10 Wildbienenarten zur Aufzucht der Brut genutzt. Dianthus carthusianorum wird von bis zu ca. 15 Schmetterlingsarten (z. B. Zitronenfalter, Schwalbenschwanz), bis zu zwei verschiedenen Schwebfliegen und einer Käferart bevorzugt angeflogen. Vier verschiedene Raupen (davon die Mehrzahl Spezialisten) fressen an ihr. Der Nektar liegt tief im Inneren der Blüten verborgen, weshalb die Kartäuser-Nelke vor allem langrüsslige Schmetterlinge anzieht. Sie ist sehr gut zum Verwildern geeignet.

Karthäuser-Nelke
Dianthus carthusianorum

Besonderheiten
Dianthus: die Blume des Zeus (Zeus, der oberste Gott der griechischen Götterwelt), der bot. Name "Dianthus" leitet sich vom griechischen "Dios anthos" ab (Blume des Zeus"). Der Ursprung der Bezeichnung „carthusianorum“ geht vermutlich auf den Orden der Kartäuser zurück. Dianthus carthusianorum ist zudem eine alte Heilpflanze, die heute jedoch eher keine Verwendung mehr findet. Sie wurde bereits im Mittelalter in Klostergärten kultiviert, was vermutlich zur Ableitung ihres Namens vom Kartäuser-Orden führte. Alte Mythen zufolge, lockt man Gewitter an, wenn man die Kartäusernelke pflückt.