Gewöhnlicher Hornklee
Lotus corniculatus
Blütezeit: Mai-August
Standort: sonnig
Wuchshöhe: 20 cm
Boden: Wächst auf jedem Gartenboden, bodendeckend
Wurzel: Bildet eine lange Pfahlwurzel an kann so bis einen Meter tief wurzeln
Verwendung im Garten:
Wegen seiner Fähigkeit, besonders tief zu wurzeln, eignet er sich auch bestens für besonders trockene Standorte, muss aber anfangs nach dem Setzen immer wieder etwas gegossen werden, bis diese Wurzel ausgebildet wurde.
Der Hornklee ist überdies sehr schnittverträglich und verschwindet daher auch in mehrmals gemähten Wiesen nicht!
Je nährstoffreicher der Standort umso üppiger sein Wachstum.
Als Spreitzklimmer vermag er entsprechende Klettermöglichkeiten in unmittelbarer Nähe auch recht „spektakulär“ zu nutzen.
Lebensraum, Standort: Wiesen, Grasplätze, Halbtrockenrasen, Gebüsche, Steinbrüche, Felsen und Wegränder. Sie gedeiht auf warmen, mäßig trockenen bis frischen (feucht). In trockenen und feuchten Wiesen, auch an sonnigen Waldrändern, Steinbrüchen, Felsen etc.
Schnecken: Die Pflanze enthält Blausäure, die den frischen Austrieb vor Schneckenfraß schützt.
Gewöhnlicher Hornklee
Lotus corniculatus
Extrem wertvolle Schmetterlingspflanze. Sowohl als Futterpflanze für die Raupen als auch als Nektar-Nahrungspflanze für die adulten Schmetterlinge. Etwa 45 ! verschiedene Schmetterlingsarten
nutzen den Hornklee.
Der Gewöhnliche Hornklee ist beispielsweise eine wichtige Futterquelle für die Raupen des Hauhechel-Bläuling. Außerdem legen viele Schmetterlingsarten ihre Eier am Hornklee ab, um ihren Raupen eine Nahrungsquelle zu bieten. Beispielsweise etliche verschiedene Widderchenarten, Kronwicken-Dickkopffalter, Argusbläulinge, Braune Tageule, Ginster Streckfuß, Tintenfleck-Weißling.
Mehr als 60 der in Deutschland knapp 600 nachgewiesenen Wildbienenarten sammeln Hornklee-Pollen. Der Nektar enthält besonders viel Zucker. Jede einzelne Blüte produziert täglich 0,08 mg Zucker.
Eine sehr reichhaltige Nahrungsquelle für Hummeln, Wild- und Honigbienen.