Hufeisen-Klee
Hippodrepis comosa
 

Blütenfarbe: Gelb
Wuchs: Niederliegend, horstig
Boden: Nährstoffarm, trocken-frisch, durchlässig

Guter Bodendecker, Nektarpflanze für Tagfalter, Raupenfutterpflanze für viele Schmetterlinge, wie Bärenspinner (z.B. Brauner Bär, Spanische Flagge), Spanner und Eulen. Nahrungspflanze für Mauerbienen.


Hufeisen-Klee
Hippodrepis comosa
 

Standort, Boden
Der Hufeisenklee wächst auf trockenen bis frischen, durchlässigen, mageren Standorten, bevorzugt auf kalkhaltigen Böden, und eignet sich ganz besonders für trockene steinige Flächen, wie magere Rasen, Wegesränder, Böschungen, Mauerkronen und die Dachbegrünung. Aufgrund seines kleinen Wuchses eignet sich die Art daher wunderbar als Bodendecker oder Böschungspflanze. Auch im Vordergrund von Naturgartenbeeten kommt er gut zur Geltung. Mit seiner, bis zu einem halben Meter langen, Pfahlwurzel findet er immer genügend Feuchtigkeit. Auch für die Kübel- und Balkonkastenpflanzung eignet sich Hippocrepis comosa gut; hier muss immer für einen guten Wasserabzug gesorgt werden. 



Hufeisen-Klee
Hippodrepis comosa
 

Biologischer Wert
Bis zu über als 60 Wildbienenarten ziehen ihre Brut mit dem Nektar und den Pollen des Hufeisenklees auf, davon sind ca. 20 auf Hufeisenklee spezialisierte Arten. Bis zu ca. 25 Raupenarten (davon sechs spezialisierte Arten) fressen an ihm. Besonders wichtig ist Hippocrepis comosa für diverse seltene Bläulingsarten. Hippocrepis comosa wird weiterhin von bis zu vier Schmetterlingsarten und einem Käfer besucht. 




Hufeisen-Klee
Hippodrepis comosa
 

Besonderheiten
Die anfangs geschlängelten Früchte zerfallen reif in hufeisenförmige, schwach geflügelte Teilstücke mit jeweils einem Samen, die durch den Wind weitergetragen werden. Einem alten Volksglauben zu Folge, fielen Pferden die Hufeisen ab, sobald sie den Hufeisenklee betraten.